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Hinweis: Diese Spielberichte sind nur für die Mitglieder der Curlingabteilung beim ESC 2007 Berlin e.V. und Besucher dieser Internetseite gedacht. Jede Veröffentlichung (auch auszugsweise) in anderen Medien gilt als nicht autorisiert . Der Vorstand

1. Spiel: 17.09.2018 Randbeißer - Tee - Liners 7:9


 Das erste Spiel in der neuen Saison bestritten am 17. September der Finalteilnehmer der letzten Saison, die Randbeißer, und ein neues Team, die Tee-Liners.
Beide Teams mussten sich zunächst an einen neuen Ablauf gewöhnen. Ab dieser Saison werden direkt nach der 10-minütigen Trainingszeit zwei LSD-Steine gespielt. Und zwar von zwei verschiedenen Spielern des Teams; ein Stein im Uhrzeigersinn und ein Stein entgegen dem Uhzeigersinn. Das Team mit der kleinsten Summe aus den zwei LSD hat die Wahl, ob es im ersten End den letzten Stein spielen möchte. Die Farbe der Steine steht auch nicht mehr zur Diskussion, da sie vor dem Spiel feststeht und das Training nur mit diesen Steinen gespielt wird.

Bei den Randbeißern versuchten sich Michael und Jörg am LSD. Beider verfehlten jedoch das Haus. Nachdem auch Jessica das Haus verfehlte, lag es an Lars mit einem Stein ins Haus, den LSD für die Tee-Liners zu gewinnen. Mit 60 cm Abstand zum Button gelang dies sicher. Die Tee-Liners entschieden sich für den letzten Stein im ersten End.

Die Randbeißer begannen mit Michael, Jörg, Dirk und Guido, wobei Dirk als Skip fungierte. Dem setzten die Tee-Liners Jessica, Lars, Florian und Robert (Skip) entgegen.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bei anspruchsvollen Eisbedingungen. Die Tee-Liners sicherten sich das erste End mit einem Stein und konnten anschließend den Randbeißern einen Stein stehlen. Im dritten End lagen die Steine der Tee-Liners so glücklich, dass ein herausspielen aufgrund der Eisbedingungen nicht möglich war. Als Folge schrieben die Tee-Liners 3 weitere Steine. Im vierten End dann ein umgekehrtes Bild. Die Tee-Liners taten sich mit dem Abspielen der Steine schwer und mussten die soeben gewonnenen drei Steine umgehend wieder abgeben. Im fünften End gab es einen weiteren Stein für die Tee-Liners. Dann drehten die Randbeißer noch einmal auf. Mit sehr schönen Steinen wurden zwei Punkte geschrieben. Nachdem auch im siebten End die Randbeißer zwei Steine schreiben konnten, lagen sie nach einem 0:5 Rückstand nun mit 7:6 Punkten vorn. Das letzte End musste also die Entscheidung bringen. Den Tee-Liners gelang es früh im End zwei Steine auf die Seite des Hauses zu spielen, wo sie nur schwer zu erreichen waren. Daran bissen sich die Randbeißer die Zähne aus. Mit ihrem letzten Stein konnten sie nur einen der beiden Steine „abhängen“. Robert konnte mit seinem letzten Stein über einen der Steine seines Teams diesen Randbeißer-Stein aus dem Spiel befördern, sodass die Tee-Liners drei Steine schrieben und das Spiel mit 9:7 gewannen.

Aufgrund des noch bestehenden Abstimmungsbedarfs zwischen Robert als Skip und Lars als Vize-Skip dauerte das Spiel gute 2,5 Stunden. Das fällige Extra-End bei einem Unentschieden hätte sehr zügig gespielt werden müssen … .

Es bleibt abzuwarten, wie sich beide Teams im Verlauf der Saison präsentieren werden. Für das neu zusammengefundene Team der Tee-Liners kam dieser Sieg doch überraschend.

(Lars)

2. Spiel: 15.10.2018 Sweepers - Mixedslider 8:7 EE

Beim zweiten Vorrundenspiel der Vereinsmeisterschaft spielten die neu formierten SWEEPERS gegen die MIXEDSLIDER.

Die Sweepers gewannen den LSD und wählten das Recht des letzten Steins im ersten End. Nach einigen gut platzierten Steinen konnten sie diesen Vorteil eindrucksvoll nutzen und zum Auftakt ein 5er Haus schreiben. Von diesem unglücklichen Start erholten sich die Mixedslider sehr gut und schrieben in End 2, 3 und 4 einen und dann zweimal zwei Steine zum Ausgleich. In dieser Zeit gelangen den Sweepers zahlreiche Steine nicht, die Lead-Steine bisweilen zu lang, die Take-outs zu ungenau. Sicher waren die aktuellen Eisbedingungen zu einem gewissen Teil daran „beteiligt", aber die Bedingungen waren natürlich für beide Teams dieselben.

Das 6. und 7. End konnten die Sweepers wieder mit je einem Stein für sich entscheiden. Die Konzentration war zurück. Vor allem im 7. End gelang Skip Peter ein schöner Stein zur Führung zum 7:6.

Im 8. End stand es dann auf Messers Schneide. Vor dem letzten Stein der Mixedslider lagen die Sweepers mit 2 Steinen Shot. Hilde, die die letzten Steine für die Mixedslider spielte, konnte jedoch ihren Draw näher zum Dolly platzieren und damit für ihr Team den Ausgleich schaffen.

Da die acht Ends durch zügiges Spiel beider Mannschaften nach rund 125 Minuten beendet waren und man bereits um 19.45 Uhr begonnen hatte, war das Ausspielen des Zusatzends kein Problem. Auch das Zusatzend verlief äußerst knapp. Letztendlich konnten die Sweepers mit dem ihrem vorletzten Stein das End und das Spiel für sich entscheiden.

(Richeza)

3. Spiel: 22.10.2018 Flintstones - Sweepers 9:1 

Am Montag, dem 22. Oktober 2018 kam es zur dritten Partie in der Vereinsmeisterschaft
Zwischen dem Altmeister Flintstones und dem „neuen" Team der Sweepers.
Den LSD entschieden die Flinstones für sich und hatten im ersten End den Hammer und nutzten ihn nach gutem Spiel zur 2:0 Führung. In den folgenden vier Ends spielten die Flintstones mit Skip Manfred sicher, nahezu fehlerlos und die Sweepers wurden stets vor schwierige Aufgaben gestellt und mussten reagieren, könnten also die Spiele nicht selbst bestimmen. Wie fast immer gab es auch ein paar glückliche oder unglückliche Steine, je nach der Perspektive, aber alle Spieler der Flintstones machten kaum Fehler und so stand es nach fünf Ends bereits 8:0 für den Altmeister. Peter konnte als Skip der Sweepers erstmals im 6. End einen Punkt schreiben, aber als die Flintstones im 7. End mit einem weiteren Punkt konterten, gab Peter das Spiel verloren. Endstand 9:1, damit war nach dem ersten Sieg der Sweepers nicht zu rechnen.
(Frank)

4. Spiel: 29.10.2018 Mixedslider - Kaulfersch 1:8 

 In seinem ersten Spiel der diesjährigen Vereinsmeisterschaft trat Team Kaulfersch in neuer Aufstellung (Felix, Alina, Benjamin, Paul) gegen das Team Mixedslider (Hilde, Babette, Steffen, Gerrit) an. Bereits beim LSD hatte das Team Kaulfersch das etwas bessere Händchen und konnte das Recht des letzten Steins für sich entscheiden. Die ersten beiden Ends konnten sie ebenfalls gewinnen und mit drei Steinen in Führung gehen. Das dritte End konnten die Mixedslider mit einem Stein für sich entscheiden. Die Ends vier bis sechs gingen dank guter taktischer Spielweise und konstanten Leistungen aller Spieler erneut an Team Kaulfersch. Somit lautete der Endstand nach sechs Ends 8:1 für Team Kaulfersch.

(Felix)

5. Spiel: 05.11.2018 Kaulfersch - Randbeißer 7:4

Am 5. November wurde ein weiteres Spiel der Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Die Begegnung fand zwischen Team Kaulfersch und den Randbeißern statt. Team Kaulfersch spielte an diesem Tag nur zu dritt, da Skip Felix fehlte. Alina hat das Team geskippt. Somit musste sich das Team nicht nur auf die Eisbedingungen, sondern auch auf die neue Teamsituation anpassen.
Am Anfang des Spiels hatten die Randbeißer mehr Glück. Ihre Steine lagen meist so, dass man sie kaum noch erreichen konnte. Nach einem frustrierenden ersten End mit einem 2er-Steal für die Randbeißer konnte Team Kaulfersch im weiteren Spielverlauf mehr und mehr Kontrolle erlangen. Im 6. End übernahmen sie schließlich die Führung, die im 7. End mit einem Steal für 2 noch ausgebaut werden konnte. Als die Randbeißer im 8. End dann out of stones waren, gaben sie das Spiel auf. Endstand 7:4. Der zweite Sieg im zweiten Spiel für Team Kaulfersch in der Berliner Vereinsmeisterschaft. 

(Alina)

6. Spiel: 12.11.2018 Mixedslider - Flintstones 5:7

 Am 12. 11. trafen die Mixedslider in ihrem dritten Meisterschaftsspiel ( nur zu dritt )  auf die Flintstones, die mit einem Sieg zur Tabellenspitze aufschliessen konnten.
Nach zwei guten LSD-Steinen hatten die Flintstones in der bewährten Besetzung mit Skip Manfred den Hammer und holten im ersten End 1 Stein. Doch die drei Mixedslider mit Skippin Hilde ( also ein Familienduell ) hatten einen  richtig guten Tag erwischt und konterten im nächsten End mit 2 Steinen, gingen also in Führung. Doch die favorisierten Flinstones konzentrierten sich, wollten die Wende und holten zwei Ends mit 4 und 1 Stein und lagen bei Halbzeit mit 6:2 in Front. Doch die Mixedslider hatten wirklich einen guten Tag erwischt und gewannen drei Ends  hintereinander mit je einem Stein, so dass das achte End zum Showdown werden musste.
Die Flintstones hatten den ersten Stein gut plaziert und die Mixedslider bissen sich daran die Zähne aus, auch wenn sie mehrmals knapp daran waren, den Ausgleich zu erzielen. So blieb es bei dem einen Stein für die Flintstones und einem hart erkämpften Arbeitssieg
mit 7:5.

(Frank)

7. Spiel: 19.11.2018 Tee-Liners - Sweepers 8:7

Beim LSD bekamen die Tee-Liners alle beiden Steine nicht ins Haus, sodass nach dem LSD von Peter (77 cm) schon klar war, wer den ersten Stein im Spiel abgeben wird. Bei typischem Berliner Eis (man merkte dem Eis zusätzlich an, dass es am Vormittag nicht geschwemmt wurde) kamen die Tee-Liners besser ins Spiel und konnten das erste End für sich entscheiden. Auch im zweiten End konnten sie Druck im Haus aufbauen und gleich noch einmal einen Steel (mit 2 Steinen) erzielen. Nach einem Stein für die Sweepers im dritten End, wurde im vierten End der letzte Stein von Peter etwas zu weit gewischt. Er lief daher über die „Shot-Position“ hinaus und ermöglichte des Tee-Liners im Anschluss ein 3er-End. Peter stellte dann die Taktik um und ließ die ersten Steine gleich ins Haus spielen. Damit wuchs der Druck auf die Tee-Liners erheblich, da sie im Front-End nicht adäquat gegen halten konnten. Als Folge wurden die drei Steine umgehend zurückgeholt. Als die Tee-Liners im sechsten End wieder zwei Steine schreiben konnten, sah es nach einem sicheren Sieg der Tee-Liners aus, zumal im siebten End den Sweepers nur ein Stein gelang. Das achte End wurde dann zum Drama für die Sweepers. Wieder wurden die ersten beiden Steine ins Haus gespielt und anschließend mit einer Guard abgesichert. Das Front-End der Tee-Liners konnte nicht einen Stein dahin bringen, wo sie hätten helfen können. Die Sweepers spielten einen Stein nach dem anderen ins Haus und füllten es zunehmend. Zwischenzeitich lagen vier bis fünf Steine shot (drei wären für das Extra-End nötig gewesen). Und dann kam ganz viel Pech (für die Tee-Liners Glück) hinzu. Der vorletzte Stein der Tee-Liners sollte sich in das „Nest“ der Steine der Sweepers bewegen, um wenigstens einige Steine „abzuhängen“. Der Stein wurde aber zu eng abgegeben, sodass er an einer Guard hängen zu bleiben drohte. Er touchierte jedoch die Guard nur leicht, kam dadurch auf seine gewünschte Bahn zurück und auf Position 3 zum liegen. Mit Peters letztem Stein sollte dieser Stein wieder hinaus befördert werden. Aber auch jetzt war das Glück den Tee-Liners mehr als hold, denn der Stein lief genau zwischen zwei Steinen hindurch (mit einem jeweiligen Abstand von wenigen Millimetern) und veränderte das Bild im Haus nicht mehr. Die Tee-Liners verzichteten auf ihren letzten Stein und konnten das Spiel am Ende glücklich mit 8:7 für sich entscheiden.

(Lars)

8. Spiel: 26.11.2018 Flintstones - Randbeißer 7:5

Wenn man von der Tabelle ausgeht, hätten die flinstones als Tabellenzweiter die randbeisser als „ Abstiegskandidat“ klar bezwingen müssen. Aber nur drei flintstones - ohne Heiner - gegen die randbeisser in Bestbesetzung, da kann alles anders laufen.
Wer hätte gedacht, das Düsseldorf bei den Bayern nach 1:3 Rückstand noch ein Unentschieden gelingt. Und so ähnlich verlief das Spiel heute Abend.
Zwar holten die Altmeister den LSD mit 48 cm, wobei Manfred mit 8 cm ein saisonrekord gelang, aber das ist ja nur die Ouvertüre. So holten die flinstones zwar das erste end mit einem Stein, aber dann legten die randbeisser los und gingen bis zur Halbzeit und drei klären ends mit 5:1 in Führung. Alis Feuerstein denkt man da schon, das wars wohl für heute. Aber denkste. Die Oldies konzentrierten sich, holten die nächsten drei ends zum Ausgleich nach 7 ends und im letzten end musste die Entscheidung fallen. Die randbeisser hatten den Hammer, ein Vorteil auch bei den Amateuren, und es entwickelte sich ein spannendes Bild. Die flintstones mauerten nicht,
Spielten eher aggressiv und zwangen die randbeisser, sich in eine aussichtsreiche Position für den letzten Stein zu bringen. Aber die flinstones hatten gut vorgesorgt, Guido könnte nicht mehr kontern und so holten die flinstones noch einmal einen Steel mit 2 zum etwas glücklichen, aber vielleicht auch verdienten 7:5. nun sind die flinstones tabellenführer und in zwei Wochen kommt es zum Duell mit dem zweiten, Team Kaulfersch. Noch sind wir in der round Robin, also ist noch viel möglich.

(Frank)

9. Spiel: 03.12.2018 Kaulfersch - Sweepers 6:5 EE

Am 3. Dezember, direkt nach dem ersten Advent, trafen das Team Kaulfersch und die Sweepers auf einander. Das Team Kaulfersch spielte wieder ohne Skip Felix, weswegen Alina das Team geskipt hat. Darüber hinaus gab es noch weitere Änderungen im Line-up des jungen Teams: seit diesem Tag ist Andreas ein neuer Mitspieler. Dank ihm war das Team nicht mehr zu dritt, sondern wieder zu viert auf dem Eis. Das Team hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Niederlage, während die Sweepers bis jetzt 1 von 3 Spielen gewonnen hatten. Es war klar, dass die beiden Teams alles geben würden, um sich den Sieg zu erkämpfen. Das Spiel war knapp. In einem End hätte das Team Kaulfersch fast 5 Steine für sich schreiben können, wegen etwas Pech wurde es aber nur 1 Stein, sodass sie damit keine deutliche Führung aufbauen konnten. Vor dem letzten End haben die Sweepers schließlich 5:3 geführt. In einem gut durchgeführten End konnte das Team Kaulfersch sich mit einem gut gespielten letzten Take-out 2 Steine schreiben und damit ohne das Recht des letzten Steins ins Extraend gehen. Am Anfang sah es besser für die Sweepers aus: mit besserem Längengefühl konnten sie einen ihrer Steine hinter allen Guards platzieren. Paul gelang es aber, mittels eines komplizierten Double-Take-Outs den Zählstein rauszuhauen. Alina brachte dann ihren ersten Stein auf die Tee-Line und konnte diesen mit dem nächsten Stein noch mehr versteckt. So blieb ein Draw for the win für die Sweepers. Der Draw gelang aber nicht, was abschließend einen weiteren Sieg für Team Kaulfersch bedeutete.

Kommenden Montag begegnen sie den Flintstones, die bis jetzt auch noch keine Niederlage haben und sich ebenso wie Team Kaulfersch an der Spitze der Meisterschaftstabelle befinden.

(Alina)